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Unter großen Eichen wachsen nur kleine Schwammerl
Posted on September 1st, 2010 No commentsDiesen Satz hat mir einmal mein Professor im Fach Projektentwicklung und Projektmanagement gesagt. Der Grund hierfür war, dass er der Meinung war, ich würde jegliche Verantwortung und wichtigen Tätigkeiten im in einem Studierenden-Projekt an mich reißen und somit den anderen Mitgliedern im Team nicht die Möglichkeit geben, sich zu entfalten. Sinngemäß also ich, die große Eiche würde meinen Kollegen, den Schwammerln, nicht genügend Möglichkeit geben, sich selbst zu beweisen. Würde ich als meinen Kollegen diesen Freiraum ermöglichen, würde ich sehen, wie viel mehr Positives für ein Projekt dadurch gewonnen werden kann.
Das klang einleuchtend und ich habe mich hinkünftig in Job und Studium, wann immer es ging, zurückgenommen und habe die versucht, den Kollegen und Mitstudenten die Möglichkeit zu geben, sich selbst mehr einzubringen. Und es heißt ja auch, dass man an seinen Aufgaben wächst. Wenn also ich daran wachsen kann, sollte das doch für andere, mit denen ich arbeite, auch gelten.
Mehrere Jahre im Job um einige Erfahrung reicher muß ich heute sagen, dass ich dieser Aussage meines einstigen Professors nicht mehr vollständig zustimmen kann. Natürlich kann es keine Lösung sein, dass man alle Tätigkeiten selbst macht. D.h. ich habe über die Jahre gelernt, Aufgaben und Tätigkeiten zu deligieren. Allerdings ist das Abgeben von Verantwortung und Kompetenzen an andere in vielen Fällen keine gute Idee. Der Grund hierfür ist simpel: viele Leute wollen diese Verantwortung gar nicht oder fühlen sich durch sie überfordert. Sie sind froh, wenn es jemanden gibt, der bereit ist, diese zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen.
Sinngemäß ist also die Aussage, dass unter großen Eichen nur kleine Schwammerl wachsen, falsch. Denn wenn die Eiche nicht da wäre, wären es noch immer Schwammerl. Das soll jetzt nicht abwertend klingen, denn ich bin der Meinung, dass Leute, die gut sind, auch problemlos selbst zu großen Bäumen werden können und gemeinsam kann man dann einen Wald bilden, was viel optimaler ist, als nur ein Baum und ein paar Schwammerl. Und sind wir uns ehrlich: nicht jeder kann eine Eiche sein, ein Wald braucht auch andere Bäume ;).
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Microsoft Product Excellence
Posted on August 29th, 2010 No comments -
Neulich von der Kirche bekommen…
Posted on August 15th, 2010 No comments…habe ich einen Geburtstagsgruß mit diesem Foto drauf:
Klar, das Bild hab ich umgedreht, aber dass das niemanden aufgefallen ist, von denen, die das ausschicken?
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Das Original
Posted on August 12th, 2010 1 commentAlle konnte er ausstehen und alles durchstehen. Er war ein Hocker, der sitzenblieb, bis die letzte Kerze verlöscht war. Er tanzte, bis alle umsanken. Es machte ihm nichts aus, die Nacht zu machen. Er war trinkfest und jedem Diner gewachsen. Er kleidete sich sorgfältig a la mode, stets eine Nuance überzogen, gerade soviel, um Aufmerksamkeit zu erwecken, ohne Auffallen zu erregen.
Wo er erschien, stand er im Mittelpunkt, wenn er ging, hinterließ er Leere und Bedauern. Wie ein Chamäleon vermochte er sich seiner Umgebung anzupassen; er wechselte die Farbe, verlor jedoch nie die Contenance. “Vergiß nicht, daß ich niemals stärker bin als in Lagen, wo andere schwach werden, daß ich niemals mehr Herr bin meines Verstandes als dann, wenn andere den Kopf verlieren”
Wer bei diesen Zeilen an die vom Himmel gefallene Sonne, Jörg Haider denkt, der liegt falsch. Das ist die Charakterbeschreibung des jungen Klemens, Fürst Metternich im Buch “Metternich - Staatsmann des Friedens” von Franz Herre, erschienen 1983 im Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln.
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Weit kommt man mit dem Radl nimmer
Posted on August 10th, 2010 No comments -
Monkey Business or How Monkeys copy Human Irrationality
Posted on August 10th, 2010 2 comments -
Die SPÖ entdeckt die Lustfeindlichkeit
Posted on August 2nd, 2010 No commentsDie letzten zwei Wochen über waren die Medien ja voll von Berichten und Statements über die neue Werbekampagne von Hirterbier. Stein des Anstoßes sind drei unbekleidete Damen, welche drei beliebte Biersorten der Brauerei Hirt in die Kamera halten. Viele Politiker haben plötzlich ihre moralische Ader entdeckt und wettern gegen die Werbeplakate von Hirter. So z.B. die Frau Frauenberger, ihres Zeichens Frauenstadträtin in Wien. Sie hat diese Kampagne gleich mal sexistisch bezeichnet. Read the rest of this entry »
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Neulich beim Leiner…
Posted on July 23rd, 2010 No comments… ich steh in der Schlange an der Kasse. An der anderen Kassa hat sich eine noch längere Schlange gebildet. Eine ältere Dame Marke Hofratswitwe (so irgendwie zwischen 50 und Verwesung) steht in der anderen Schlange ganz hinten an und will ein oranges Kunststoffgießkännchen erwerben. Offenbar geht es ihr nicht schnell genug. Darauf hin dreht sie sich um, geht zu meiner Kasse, stellt sich ganz vorne hin und fragt die Verkäuferin, ob es hier denn schneller ginge. Andere lassen sich das ja vielleicht bieten, aber nicht mit mir. So entspinnt sich der folgende Dialog zwischen uns beiden:
T’schuldigung schön, aber wenn sie bitte so freundlich sind, und sich hinten anstellen
Ich bin schon drüben angestellt gewesen.
Jaaaa?
Ich steh’ schon ziemlich lang an bei der anderen Kasse.
Und?
Ich steh’ sicher schon länger an als sie!
Ich glaube, ich muss ihnen das Konzept von Warteschlangen erklären! Das kennen sie offenbar nicht.
Wie? Also das ist ja eine Frechheit. SIE kennen dieses Konzept nicht.
Ach ja?
Die Dame ist dann aufgebracht zurückgelaufen ans Ende der Schlange, hat die Gießkanne nach einer halben Minute auf den Boden geworfen und aufgebracht das Einrichtungshaus verlassen. Die Kassierin und ich hatten dann noch ein G’sturl als wir uns unterhielten, was der Grund für so ein Verhalten ist… ob die Hitze, der Mond, die Jahreszeit… Wir haben uns letztendlich darauf geeinigt, dass manche Leute einfach fetzendeppert sind.
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E-Government im Jahr 2010 - ein Erfolgsmodell
Posted on July 23rd, 2010 3 commentsGestern habe ich ein Schreiben von einem von mir bislang unbekanntem Unternehmen bekommen, dass sich im Auftrag meiner Mitarbeitervorsorgekasse um meine dürftige Abfertigung Neu kümmert. Was ich denn gerne mit den paar Kröten machen wolle, die sich in den letzten Jahren auf meinem Konto angesammelt hätten? Weiterveranlagen, auf eine andere Vorsorgekasse übertragen (ich kommentiere jetzt nicht, warum wir in Österreich wieder 95.000 verschiedene Vorsorgekassen brauchen), eine lebenslange steuerfreie Zusatzpension oder eine Auszahlung des Betrages stehen zur Auswahl. Read the rest of this entry »
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Bluescreen
Posted on July 23rd, 2010 No commentsGottseidank setzen auch die Wiener Linien auf ein Qualitätsbetriebssystem…






