• Was da drinnen wohl passiert?

    Posted on May 21st, 2009 Nattl No comments

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  • Problem gelöst (hoffentlich)

    Posted on May 21st, 2009 Nattl 2 comments

    Heute hatte ich die erste Besprechung mit meinen beiden Betreuer wegen des Themas der Diplomarbeit. Das ganze fing ziemlich durchwachsen an und ich befürchtete schon, dass ich ohne Ergebnis aus dem Meeting rausgehe. Zwar hatte ich gestern Nachmittag genutzt und mir ein paar Notizen gemacht, was ich denn gerne machen würde. Aber dennoch lief es anfangs nicht so leiwand, wie ich mir das vorgestellt hatte. Doch dann erwähnte ich ganz beiläufig, dass ich eigentlich gerne auch was größeres coden möchte. Plötzlich hatte Andrew ganz leuchtende Augen und meinte: “This changes everything!” Von einem Moment waren beide Betreuer wie ausgewechselt. Ganz aufgeregt unterhielten wir uns, was man denn alles programmieren könnte. Da war mal die Frage von Andrew ob ich nicht vielleicht einen Compiler schreiben will. Das hab ich dankend abgelehnt, weil ich mir gerne etwas nehmen will, was ich auch schaffen kann  (gut, auch einen Compiler könnt’ ich schreiben, glaub ich, aber drauf anlegen will ichs auch nicht, und das Glück soll man nicht herausfordern). Dann kamen Vorschläge wie Wordprocessing, Spreadsheet und so weiter. Doch da hatte ich die Idee: ich hab immer gesagt, dass ich irgendwann mal gerne einen Email-Client programmieren möchte. Nun, das hier ist die Gelegenheit. Wann werde ich jemals wieder die Gelegenheit haben, das Rad derart neu zu erfinden ;) . Naja… und so ist es der Emailclient geworden. Die beiden sind ziemlich begeistert - offensichtlich haben die hier das gleiche Problem wie wir in Österreich: die Leute wollen Informatik machen, aber nix coden…

    <Ab hier ist Geekzone, vermutlich nur für IT-Druiden verständlich>

    Somit habe ich mal ein Thema: einen portablen (also betriebssystemunabhängigen) Mail-Client schreiben, der alles drauf hat. Also POP, SMTP und IMAP-Protokolle und dann vielleicht noch anderen Bibabo wie Spamfilter etc.Freilich, das Problem das sich jetzt ergibt, ist die Frage, welche Programmiersprache/Entwicklungsumgebung verwende ich. Die beiden haben mir freigestellt, in welcher Sprache ich meine Codeergüsse schreibe, allerdings ist vielleicht Java nicht die erste Wahl, denn was ist denn da die Herausforderung? Ich selber möchte C/C++ nach Möglichkeit vermeiden, weils kaum eine umständlichere Möglichkeit gibt. Was ich derzeit in die engere Wahl ziehe ist Python - allerdings muss ich da meine Kenntnisse erheblich auffrischen. Ich hab mittlerweile geschaut, ob Groovy da was interessantes bietet, aber was Sockets angeht, greift Groovy eigentlich nur auf Java-packages zu, und dadurch wird der größte Vorteil von der Sprache negiert - die Kürze des geschriebenen Codes.

    Die nächsten Tage werde ich daher meine Pythonkenntnisse auffrischen und erheblich verbessern und dann werd ich mit dem Coden anfangen. Für die geschriebene Thesis werde ich dann schon ein interessantes Thema finden.