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Randnotiz: 130 Milliarden — Haben Sie daran gezweifelt?
Posted on February 21st, 2012 1 commentNachdem man die letzten zwei Wochen theatralisch um den heißen Brei geredet hat und die Frage, ob der xte Bailout für Griechenland kommt oder nicht wurde letzte Nacht das beschlossen, was sowieso allen klar war. Haben Sie daran gezweifelt?
Und so gehen die nächsten 130 Milliarden über den Umweg Griechenland in die Kassen maroder europäischer Banken. Natürlich nicht ohne dass zuvor ein paar Prozent der Milliarden im Lande der Helenen auf Nimmerwiedersehen verschwinden.
Immerhin haben die europäischen Berufspolitiker hwieder ein paar Wochen Aufschub erhalten. Aufschub dafür, auch weiterhin keine Probleme zu lösen zu müssen sondern diese vor sich herzuschieben. In wenigen Monaten wird das nächste Griechenland-Rettungspaket beschlossen. Währenddessen druckt die EZB wie verrückt Geld, und man streitet ab, dass es eine Inflation geben wird.
Währenddessen werden die Griechen weiter ausgepresst, während diese selber gegen die bösen Deutschen wettern, Angela Merkel ein Hitlerbärtchen verpassen und bei Demonstrationen die Athener Innenstadt verschönern. Es wird über die bösen neoliberalen Märkte geschimpft, alle tun ganz betroffen und die Frau Fekter verspricht uns zum 20sten Mal, dass das jetzt ganz sicher das letzte Mal ist, dass Geld nach Griechenland gepumpt wird. Ehrenwort!
1 responses to “Randnotiz: 130 Milliarden — Haben Sie daran gezweifelt?”

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Es wird solange Geld nach Griechenland gepumpt bis die Bilanzen der deutschen und französischen Banken, so weit gesäubert sind, dass sie den restlichen Fehlbetrag abschreiben können.
Das eigentlich Richtige wäre nach meinem Dafürhalten, den Griechen den Austritt aus der Eurozone zu ermöglichen.
Man erinnere sich, dass es ausschliesslich durch Betrug in Selbige aufgenommen wurde.
Durch die Rückkehr zur Drachme hätten Sie auch die Chance, jene Wettbewerbsfähigkeit wieder aufzuholen, die sie durch die Einführung des Euros verloren haben.
Man bedenke die wirtschaftlichen Möglichkeiten. Alleine im Tourismus würden die Kassen klingeln, wenn die Preise über Nacht um 30% günstiger wären.
Sollte Griechenland in einigen Jahrzehnten wirtschaftlich dort hingelangen, dass es wieder in die Eurozone passt, kann es ja den Antrag auf Wiederaufnahme stellen.
Das das Thema der Rückkehr zur Drachme noch nicht vom Tisch ist, zeigen im übrigen 2 Hinweise sehr deutlich.
1. Es wurden gut und gerne fast die gleichen Summen an Euro ins Ausland geschafft, wie wir hingeschickt haben. Die Griechische Geld Elite dürfte demnach gut informiert sein.
2. Alle Reiseveranstalter liessen sich für 2012 in deren Verträgen das Recht einräumen, die offenen Forderungen in der zum Fälligkeitstermin geltenden Währung Griechenlands bezahlen.Ihr seht, es bleibt spannend;)
lg
Sascha
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Sascha February 21st, 2012 at 09:33