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Was wir von 24 lernen können
Posted on February 5th, 2010 No commentsKürzlich hat auf FOX ja die achte Staffel von 24 begonnen, in sich der ein sichtlich gealteter Jack Bauer wieder einmal durch einen Dschungel aus Verschwörungen kämpft um die USA vor einem teuflischen Plan zu beschützen. Dabei hinterlässt er wie üblich eine blutige Spur - der Bodycount an von Bauer abgemurksten Terroristen sowie von Kollateralschäden ist nach ein paar Folgen schon unüberschaubar. Und wie üblich ändert sich der Oberbösewicht gegen Mitte der Staffel - eine Tradition noch aus der Zeit der ersten Staffeln, wo man sich nicht sicher sein konnte, ob die Serie nicht irgendwann dazwischen abgesetzt wird, da wollte man halt zumindest eine Halbstaffel sinnvoll zu Ende bringen. Daher wird irgendwo um Folge 12 der Oberbösewicht abgemurkst und es offenbart sich, dass der eigentlich nur derHandlanger von einen viel, viel böseren Oberbösewicht war. Aber davon will ich heute nicht reden…
So teuflisch der Plan der Terroristen auch sein mag, sie verhalten sich meistens so plump, dass Jack Bauer und seine Mitstreiter maximal vier Folgen benötigen würden, um allen das Handwerk zu legen. Wären da nicht, ja… wären da nicht diese unfähigen Vorgesetzten, die das Salz in der Suppe namens 24 sind. Prinzipiell dümmer als ein Sack voller Pferdemist treffen sie stets eine Fehlentscheidung nach der anderen, lassen sogar zeitweilig sogar Bauer verfolgen anstelle sich um die Terroristen zu kümmern und sorgen so dafür, das 24 seinem Namen gerecht werden kann, und auch aus 24 Folgen bestehen darf.
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Ist das iPad einen Kauf wert?
Posted on January 30th, 2010 5 commentsVergangene Woche hat die IT-Welt wieder einmal mit Spannung nach San Francisco geblickt, wo ein aufs Skelett abgemagerter Steve Jobs die neueste Innovation aus dem Hause Apple präsentierte. Die durchwegs solide Präsentation strotzte wie üblich von Superlativen, während Steve das iPad der Weltöffentlichkeit vorstellte. Endlich - das langersehnte Tablet von Apple, von dem sich die Industrie für den vor sich dahintümpelnden Tablet-PC-Markt neue Impulse erhoffte, wie vor drei Jahren vom iPhone.
Ehrlich gesagt bin ich vom iPad ein bisschen entäuscht. Normalerweise bringt Apple ja immer etwas sehr Innovatives raus, dass von dem ganzen Kaffeesudlesen, dass vor dem Release über ein neues Appleprodukt von den diversesten Blogs, Technologieforen und Zeitschriften betrieben wird, zumeist Lichtjahre entfernt ist. Diesmal aber haben die ganzen Kristallkugel-Prognosen gestimmt. Das iPad ist leider wirklich nur ein aufgeblasener iPod-Touch geworden.
Doch eigentlich ist es gar nicht so verwunderlich, warum Apple diesen Weg eingeschlagen hat. Durch die Wahl von iPhone-OS als Betriebssystem kann man natürlich auch auf die abertausenden Applikationen, die bereits im App-Store angeboten werden, zurückgreifen. Das wichtigste beim Launch einer neuen Hardware-Plattform ist verfügbare Software und da ist es mehr als hilfreich, wenn man einen reichhaltigen Fundus an existierender Software anbieten kann. Zwar ist ein Großteil der im App-Store angebotenen Applikationen von fragwürdiger Qualität, aber wen interessiert das, wenn Steve stolz ankündigt, dass bereits 140.000 Applikationen für das iPad runtergeladen werden können. Read the rest of this entry »
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Boah!!!!
Posted on January 29th, 2010 No commentsWer mag und nix besseres zu tun hat, kann sich ja mal meine geistigen Ergüsse (i.e. meinen Output hier auf der Universität anschauen). Ich habe jetzt diese neue Seite aufgemacht, auf der ich meine wissenschaftlichen Arbeiten hochgeladen habe.
Es handelt sich um ein Forschungsprojekt, um Spam, der von den Botnets (riesige Netzwerke aus gehijackten Windowsrechnern) einzudämmen. Interessierte und im Programmieren bewanderte, denen echt ganz fad ist, können sich auch noch den Code der Referenzimplementierung reinziehen ;).
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Wenn der Computer schon wieder einmal so langsam ist…
Posted on December 14th, 2009 1 comment…dann könnte das daran liegen, das es sich bei demselben um einen Zombie handelt und der gerade munter Spam losschickt.
Ich habe endlich meine Testrechner fertig aufgesetzt und kann mit dem Spam-vermeidungs-experiment beginnen. Natürlich alles in einem eigens dafür hergerichteten Netzwerk, dass nicht mit dem Internet verbunden ist. Zum aufwärmen hab ich halt mal 600.000 Mails verschickt
Meine (selbstprogrammierten) Mailserver halten das im Moment noch relativ lässig aus. So schauts aus:Für die technischen Leser meines Blogs: die Maschinen laufen unter Ubuntu 9.10, sind allesamt Pentium 4 3GHz Hyperthreading mit 1024 MiB und 60 GB Harddisk. Als Mailserver kommt Envelope-server 0.2, ein in Python geschriebener SMTP-server mit der GeneralDelivery-extension (das ist das Thema meiner Diplomarbeit) zum Einsatz. Derzeit laufen zwei Mailserver, welche elf Domänen samt dazugehöriger Mail-Accounts servisieren. Auf der Spammaschine läuft ein ebenfalls in Python geschriebenes Script, welches Email-messages aus Monty Python-Zitaten zusammenbaut und an die Mail-Accounts auf den Mailservern schickt. Lustige Sache….
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Präsentation überstanden…
Posted on September 4th, 2009 8 commentsGestern hielt ich einen Vortrag über meine Diplomarbeit. War gar nicht so einfach vor einer Gruppe von Native-speakern zu stehen und in einer Fremdsprache über ein technisches Thema zu quasseln. Die mündliche Englischmatura war auf jedem Fall leichter. Dennoch habe ich den Eindruck, dass die Präsentation nicht so schlecht lief:
Hello all We had a very high standard of presentation from all the presenters at yesterday's conference. The judging panel for the best presentation had a very tough job in awarding the prize for best presentation - so tough in fact that we are awarding three prizes. [...] Honourable mentions could be made of almost all the others but we particularly liked the presentations of Natascha and Nick. Mike -- Mike Atkinson, Computer Science, University of Otago
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Plug and pray!
Posted on June 6th, 2009 7 commentsGestern habe ich mir einen günstigen Laserdrucker gekauft, das das Printservice der Uni vor allem bei größeren Mengen an auszudruckenden Material nicht grade günstig ist. Ich habe viele Papers und vor allem die RFC-Standards zu lesen und auch wenn ich viele Dinge gerne am Computer lese, ist es doch bequemer, etwas in der Hand zu halten. Man kann sich dann einfach die Sachen einstecken und an einen bequemen Ort lesen, mit dem Notebook ist das zwar auch möglich, nur eben nicht so bequem… Aber keine Angst, ein Email-Ausdrucker werde ich deswegen nicht.
Die folgenden Zeilen zu schreiben kostet mir fast ein bisschen Überwindung. Besonders der Sascha wird vermutlich ins schmunzeln kommen… Also wie schon erwähnt habe ich mir gestern einen Drucker gekauft. In einem Macstore gleich am Campus. Es handelt sich hierbei um einen sehr günstigen Laserprinter von Canon, der gerade eben neu rausgekommen ist. Da ich mit meinem Studentenausweis einen tollen Rabatt bekomme, habe ich natürlich sofort zugeschlagen. Wenn man in einem Macstore einen Drucker kauft, nimmt man natürlich an, dass es natürlich zu keinerlei Problemen unter OSX kommt. Trotzdem habe ich sicherheitshalber nochmal nachgefragt und der nette Verkäufer hat mich etwas befremdet angeschaut und hat gemeint: “Shure, but you have to download the drivers. It works perfect!” Also bezahlt, den Drucker geschultert und ab nach Hause (was ca. 20 Minuten zu Fuß war, geht mit so einem unhandlichen 4 oder 5 Kilo Trum recht zach). Dort angekommen hab ich das Gerät ausgepackt, angeschlossen und den Treiber runtergeladen. Den habe ich ja noch relativ schnell gefunden Dank Google. Der Mac hat auch brav den Drucker erkannt, nur leider eben den Treiber für den Drucker nicht. Jetzt hat natürlich wieder dieses idiotische hin und her begonnen, ob das Klumpert mit anderen Treibern funktioniert (was nicht der Fall war) und diverse Foren durchgesucht, wo andere Leute in ähnlicher Situation wie der meinen verzweifelt gepostet haben. Natürlich gabs eine Menge guter Tipps und Ratschläge, die allesamt nicht geholfen haben.
Ich mein’, ich hab das Gerät zum laufen Gebracht und er schnurrt wie ein Kätzchen. Zuerst unter Windows in der virtuellen Maschine (wo die Installation ganz einfach ging) und schlussendlich auch unter Mac - der Druckertreiber wird nicht Standardkonform aufgerufen und zugewiesen, sondern über das Submenü “Other Printers”. Aber um ehrlich zu sein: ich will nicht Foren durchsuchen und herumbasteln bis das Gerät problemlos läuft. Ich will das Zeugs kaufen, anstecken und losarbeiten. Und dabei tu ich mir bei solchen Dingen leicht - was macht eine computer-illiterate Person? RTFM (read the fucking manual)? Keinsesfalls, denn das Manual sagt lediglich, man soll den Druckertreiber installieren und kann losarbeiten - was aber nicht der Fall war. Naja, egal… das Zeugs läuft jetzt und ich bin mittlerweile recht zufrieden. Dennoch musste das jetzt gesagt werden.





