• Silvesterrestfettn

    Posted on January 4th, 2012 Nattl No comments

    Unsere Politiker sollten prinzipiell nicht vor dem 7. Jänner eines neu begonnenen Jahres Statements und Interviews geben, denn was dabei rauskommt, sah man dieser Tage wieder einmal vortrefflich: Laura Rudas äußerte sich als selbst Unbeteiligte zum Thema Intelligenz und der oberösterreichische Bauernbundobmann Maxi Hiegelsberger schlug eine Kirchensteuer für alle vor, nachdem er offenbar zuvor den Jahresvorrat an Messwein seiner Heimatgemeinde leergetrunken hat.

    Dies lehrt uns, dass es äußerst unklug ist, sich in der Öffentlichkeit zu welchen Themen auch immer zu äußern, wenn noch Restalkohol von der Silvesterfeier im Blut ist. Nicht, dass ich behaupten würde, dass sich bei gewissen Personen der geistige Zustand im nüchternen Zustand wesentlich ändert…

     

  • Nichts Neues

    Posted on January 3rd, 2012 Nattl No comments

    Das neue Jahr beginnt, wie das alte Jahr geendet hat. Beide Regierungsparteien überschlagen sich mit Vorschlägen für neue Steuern: Akademikersteuer, Erbschaftssteuer, Besteuerung des 13. und 14. Monatsgehalts und, und, und… Und kaum traut sich einmal der Vizekanzler aus der Deckung heraus und denkt einen Aufnahmestopp im Öffentlichen Dienst an, schon kommt vom obersten Beamtengewerkschafter Neugebauer die Antwort über die Medien: dass er nämlich einen Aufnahmestopp im Öffentlichen Dienst kategorisch ausschließt. Um ein Funktionieren des Rechtsstaates gewährleisten zu können, wie er meint.

    Interessant ist, dass jene, die an den Pfründen sitzen, sich ständig Begriffen wie “Rechtsstaat”, Ehrlichkeit, Gerechtigkeit bedienen. So schaffen es beispielsweise Faymann und sein Schatten Ostermayer dieser Tage kaum, in Interviews mehr als einen Satz zu sagen, der nicht das Wort Gerechtigkeit enthält. Dass freilich die Strapazierung dieser Begriffe den Empfängern der Botschaften, also uns, den Bürgern, gehörig auf die Nerven geht, scheint unsere Politgranden nicht zu interessieren. Die nächsten Wahlen sind noch weit und Laura R. formuliert eh’ bereits den nächsten Pensionistenbrief.

     

  • Warum ich so gemein zu den Grünen bin

    Posted on January 2nd, 2012 Nattl 11 comments

    Es wird mir ja in regelmäßigen Abständen vorgeworfen, ich sei so fürchterlich unfair zu den Grünen — sei es mit bösartigen Artikeln auf diesem Blog, mit gemeinen Tweets auf Twitter oder garstigen Kommentaren auf Facebook. Daher kommt es auch in regelmäßigen Empörungswellen, die in Blogposts mit Dutzenden Kommentaren und mit Strafentfolgung auf Twitter enden.

    Der aufmerksame Leser dieses Blogs weiß aber, dass ich es ganz sicherlich nicht alleine auf die armen Grünen abgesehen habe. So bekommen Politiker und Parteien jeglichen Colleurs ihr Fett ab. Die Schwarzen können sicherlich bestätigen, dass ich sie sicherlich nicht sanft angefasst habe. Die Freiheitlichen müssen sogar regelmäßig unter meinen dürftig bemessenen Videoschnittkünsten leiden, wenn ich wieder mal in Monty Python’s Zitatenschatz krame und Fernsehübertragungen nachvertone.

    Und doch sind es stets die Grünen, die bei der geringsten Kritik, bei der kleinsten Verunglimpfung wehleidig aufheulen.

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  • Stolpert Pelinka über die Frauenquote?

    Posted on December 31st, 2011 Nattl 2 comments

    Nach der allgemeinen wutbürgerlichen Empörung zur Bestellung von Niko Pelinka als Bürochef von ORF-General Wrabetz hat man sich beim Staatsfunk Anfang dieser Woche doch noch dazu herabgelassen, diesen Posten der Form halber öffentlich auszuschreiben. Wobei sowohl von ORF-Seite als auch von Seiten der “Partei” (SPÖ) freilich unmissverständlich klargestellt wurde, dass Pelinka mit ziemlicher Sicherheit trotzdem auf diesem Posten landen wird.

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  • Wo genau liegt jetzt der Unterschied zu Nordkorea?

    Posted on December 23rd, 2011 Nattl 7 comments

    Rechtzeitig zum Weihnachtsfest wurde heute bekanntgegeben, dass Niko Pelinka der Büroleiter von ORF-General Wrabetz wird. Ich weiß ja nicht, wie es ihnen geht, aber ich fühle mich da automatisch an autoritäre Regimes wie jenes in Nordkorea, in Myamar, in Belarus oder in jeder x-beliebigen Bananenrepublik erinnert. Oder an praktisch jedes, dieses Jahr im Zuge des arabischen Frühlings untergegangene Regime in Nordafrika und im nahen Osten.

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  • Das Unwort des Jahres: Empörung

    Posted on December 21st, 2011 Nattl No comments

    Nachdem ja alle zum Jahresende diverse Jahresrückblicke machen oder Wörter, Unwörter und sogar Sager des Jahres küren, möchte ich hier natürlich nicht zurückstehen und ihnen heute meinen persönlichen Favoriten für das Unwort des Jahres präsentieren. Dieses ist eindeutig das Wort Empörung und alle damit in Verbindung zu bringenden Redewendungen.

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  • Ladenschluss!

    Posted on December 19th, 2011 Nattl 5 comments

    Trotz aller vom Himmel gefallenen Sonnen (Nordkorea) und geworfenen Wurstsemmeln (Wien) gibt es heute auch ein Thema, das uns viel mehr bewegen sollte: Ladenschluss und Sonntagsöffnungszeiten. Aktueller Anlassfall ist die Einrichtungskette Interio, welche ihre neueste Filliale am Westbahnhof die letzten Sonntage über geöffnet hatte. Das passt aber weder den Herrschaften vom Marktamt noch den Genossen Gewerkschaftern von der GPA. Deswegen wurde Interio jetzt angezeigt. Read the rest of this entry »

  • Selbstverteidigung gegen Lebensmittel

    Posted on December 19th, 2011 Nattl 1 comment

    So ziemlich genau zwei Jahre nach meinem letzten Monty Python’s Streich hat die FPÖ wieder einmal für Anlass gesorgt, meine bescheidenen Amateurschnittkünste aktiv werden zu lassen. Nachdem der Herr Strache bzw. seine Bodyguards ziemlich uncharmant reagiert, wenn man mit Lebensmitteln auf ihn wirft, stellt sich die Frage, wie denn so ein FPÖ-Selbstverteidigungskurs aussieht… und beim Monty Python’s wird man ja immer fündig.

    Fairerweise muss man dazu sagen, dass es wohl jeden passieren kann, dass er von Bodyguards mal schnell “durchmassiert” wird, sollte er auf einen Celebrity mit Gegenständen werfen. So gesehen ist der Herr Wurstsemmelwerfer vermutlich für den “Tschuck aufs Guck” auch ein bisserl selber verantwortlich. Daher kommt bei mir keine Empörung hoch, wie es schon wieder in diversen Foren von Qualitätstageszeitungen passiert.

    Die Moral von der Geschichte: wenn man einmal akzeptiert hat, dass das ganze hier ein Monty Python’s Film ist, ist es gar nicht mehr so schlimm.

    Ich möchte mich für die relativ schlechte Bildqualität entschuldigen, aber das war das beste Material, dass ich auf die Schnelle finden konnte.

  • Der beste Wahlhelfer der Blauen heißt Faymann

    Posted on December 17th, 2011 Nattl 1 comment

    Wer hat sich nicht ab und zu über die kaum merkbare Medienpräsenz der FPÖ in den letzten Monaten gewundert. Verglichen mit der FPÖ unter Jörg Haider scheint sich die FPÖ wirklich selten in den Vordergrund zu drängen. Das ist aber, gelinde gesagt, bei unserer Regierung auch überhaupt nicht notwendig. Parteichef HC Strache könnte vermutlich auch für ein Jahr auf Urlaub gehen und auch gleich den Rest seiner Mannschaft für längere Zeit in die Ferien schicken, die FPÖ würde bei der Performance dieser Unregierung  dennoch immer bessere Umfrageergebnisse erzielen und vermutlich auch bei Wahlen als Sieger hervorgehen.

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  • An die Frauen

    Posted on December 15th, 2011 Nattl 4 comments

    Ihr seid dumme Gänse! Ihr nennt euch emanzipiert und drängt euch selbst immer wieder in klassische Rollen hinein. Ihr beschwert euch über auseinanderklaffende Gehaltsscheren und wählt trotzdem die Teilzeitarbeit. Ihr jammert über mangelnde berufliche Aussichten und studiert trotzdem ständig wider besseren Wissens die falschen Studien. Ihr beschwert euch über böse Männernetzwerke und bekämpft doch jede mögliche Rivalin mit Zähnen und Klauen — es kann schließlich nur eine Königin geben. Ihr kämpft für den früheren Pensionsantritt für Frauen, da der ja sozial gerecht ist, obwohl ihr selbst zu großen Teilen nicht mehr in den Genuss desselben kommen werdet. Ihr glaubt allen ernstes daran, dass sich eure Chancen verbessern, wenn die deutsche Sprache durch gendergerechte Sprachkonstrukte wie das Binnen-I oder den Gender-gap verunstaltet wird. Ihr verachtet jene Frauen, die sich bewusst für Kinder und Familie entscheiden und werdet selbst panisch, wenn eure biologische Uhr auf fünf vor zwölf steht und ihr noch nicht geworfen habt. Wie Schwerbehinderte hofft ihr auf Quoten, damit eure Fehlentscheidungen trotzdem zu etwas Erfolg führen.

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